Backstage, Die deutschen Kleinstädter, Fun, Lampenfieber — 22. November 2015 at 22:10

Premiereneindrücke: weibliche Hauptrolle

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Die deutschen Kleinstädter, Beber, Frau Vizekirchenvorsteherin, Junges Theater

Die Aufregung vor der Premiere war, wie jedes Jahr, groß. Besonders spannend war aber die Generalprobe am Abend vor der Premiere.  Das erste mal konzentriert durchspielen – in den Kostümen, mit Requisiten, mit den Frisuren und dem Make-Up, vor unserem neuen super Bühnenbild. „Das wird böse enden“, immerhin gab es sogar eine Woche vorher noch einige Textpatzer.

Um eine zahlreiche Präsenz bei den Proben zu erzielen („man hat schließlich auch andere Termine“), wollten wir hauptsächlich Workshops machen. In den letzten Jahren waren dies die effektivsten und zugleich spaßigsten Proben (http://www.didel-dadel-dum.de/2014/10/workshop-die-zweite-oder-wie-der-bauarbeiter-klaus-58-sein-glueck-fand. Ein „gesunder Einfall“ und doch „eine delikate Sache“. Da mindestens vier Wochen zwischen den Proben lagen, wollte der Text, der verdammte Text, einfach nicht sitzen. Bis zum Schluss gab es immer wieder Texthänger und Chaos auf der Bühne.

Die Generalprobe verlief schlussendlich aber doch viel besser als erwartet. Einige Scherben als ein gutes Omen für die Premiere, aber der Text saß. „Topp!! Wir wollen Chilli essen“. So ließen wir den Abend gemütlich und zufrieden, mit steigender Freude auf die Premiere, ausklingen.

Am Samstag haben wir uns gegen Mittag getroffen und hatten genug Zeit und Ruhe für die Platzreservierungen, die Maske und andere Vorbereitungen, die noch getroffen werden mussten.
18 Uhr: Die Zeit fängt an zu rennen, die Nervosität steigt. Die ersten Besucher kommen. Hinter der Bühne wird der Text immer und immer wieder durchgegangen „Ei du mein schöner Kaffee, der in die Kohlen lief.“ Spagettiträgertop, Spagettiträgertop und los geht’s.
Dieses Jahr habe ich das Glück, in der ersten Szene keinen Text zu haben und trotzdem auf der Bühne zu sein.  So konnte ich ganz entspannt Blicke ins Publikum werfen und mir einen Überblick verschaffen. Es ist voll und die Leute sind gut drauf. Das ist immer ein gutes Zeichen, denn ein tolles Publikum ist ja bekanntlich schon die halbe Miete. Besonders viele Lacher staubte unsere kleine Bäuerin ab. Nach der ersten Szene ist die Aufregung hinter der Bühne reguliert und wir sind alle wieder etwas entspannter.

„BENE! OPTIME!“ Die Premiere war großartig!!! Wir hatten super viel Spaß und das Publikum war begeistert.

Die Pizza und die anschließende Premierenparty haben wir uns verdient.

Nach dem ersten Erfolg, war der zweite Auftritt am Sonntag, wie so oft, doch etwas chaotischer. Einige Patzer hier, Texthänger da… Dazu fällt mir nicht so viel ein, außer sch…. hmm… Schnaps? :)

 

Ich freue mich auf die nächsten Auftritte und eine wunderbare Saison mit euch!
Saskia :)

2 Comments

  1. Danke, Anki :)

  2. Das hast du sehr gut gemacht Saskia :) schöner Artikel!
    Freu mich auch auf eine weitere wunderbare Zeit mit euch !

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