Vorstellung der Gruppe
Didel-Dadel-Dum Junges Theater St. Magnus in Beber
Im Rahmen des Kirchenjubiläums im Jahr 1999 entwickelte sich die Idee, ein Jugendprojekt auf die Beine zu stellen. Als Stück wurde „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen gewählt und dann von Jugendlichen aus den Orten und der Umgebung in der Beberschen Kirche auf die Bühne gebracht. Aus der ursprünglichen Idee eines Musicals entstand so ein neues Konzept: eine Verbindung von Theater, Musik und Tanz.
Ermutigt vom Erfolg der Premiere und infiziert vom Theater-Virus entwickelte sich – was als einmalige Aktion geplant war – zu einer mittlerweile festen Institution im Gemeindeleben. Es wird jedes Jahr ein Stück von jungen Schauspielern auf die Bühne gebracht. Der Kreis der Aufführungsorte hat sich über den ganzen Landkreis ausgedehnt und die Vorstellungen sind mittlerweile bei über 1000 Zuschauern im Jahr angekommen. Seit der Gründung wird die Gruppe geleitet von der Spiel- und Theaterpädagogin Peggy Zawilla.
Geblieben ist das im regionalen Umfeld einmalige Konzept, mit jungen Menschen klassisches Theater zu spielen. Im Gegensatz zu den Theaterprojekten – auch im weiteren Umfeld – gehören anspruchsvolle Stücke von Molière und Shakespeare sowie Ibsen und Shaw zum Repertoire des jungen Ensembles. Zu Beginn von allen Seiten kritisch beäugt, gelingt es den jungen Darstellern immer wieder, Publikum und Kritiker zu überzeugen. Inzwischen hat das Ensemble gemeinsam mit dem Autor Daniel Nagel auch sehr erfolgreich eigene Stücke auf die Bühne gebracht.

Nach wie vor gilt, dass jeder der es möchte auch mitmachen kann, was Jugendliche unterschiedlichster Altersstufen zusammenbringt. Das Konzept „Theater mit Musik“ zu spielen ist geblieben und sorgt für eine große Bandbreite an Aktivitätsfeldern für die Jugendlichen. Und so mancher, der ursprünglich nur Souffleuse oder Techniker sein wollte, ist begeistert worden für die Bretter, die die Welt bedeuten.
Die Gruppe ermöglicht uns altersübergreifend viele junge Menschen anzusprechen und so verschiedene Altersstufen miteinander zu verknüpfen und tolle Synergieeffekte zu erzielen.
In den Trainings können wir gezielt geschlechterspezifisch tätig werden, Mädchen und Jungen werden gestärkt und ermutigt, wo sie es benötigen, und gleichzeitig lernen sie das soziale Handwerkszeug, sich in eine Gruppe einzufügen und dort mit ihren Stärken einzubringen.
Unterschiede werden überwunden, Grenzen überbrückt. So sind im Projekt Schüler und Schülerinnen aller Schulformen gleichberechtigt vertreten. Es entstehen Kontakte, die sonst durch bestehende Strukturen nicht möglich wären.

Der Vorstand besteht aus der künstlerischen Leitung, der Leitung des Finanzbereichs und jeweils 5 gewählten Akteuren, die sich aktiv bei der Stückauswahl und allen anderen anfallenden Aufgaben einbringen. Wir unterstützen die Ausbildung unserer Gruppenmitglieder zu Jugendgruppenleitern.
Unser Theater macht junge Menschen stark! Denn Applaus fördert das Selbstbewusstsein, Auftreten macht mutig, unsere Gemeinschaft stärkt den Rücken, Konflikte können gelöst werden, wir haben keine Angst uns auszudrücken und das überträgt sich auch auf unseren Alltag.
Die theaterpädagogische Arbeit ist eine gute Brücke zur lokalen Öffentlichkeit – wodurch sich eine starke Verzahnung der Gruppe mit zahlreichen Institutionen des Landkreises ergibt. Mehrere Vereine, Schulen und die Kirche gehören hierbei zu unseren Partnern.





