Didel-Dadel-Dum präsentiert „Hin und Her“

Didel-Dadel-Dum: Hin und Her Titelmotiv 2

Hin und Her“- eine Posse in zwei Teilen

… so heißt unser diesjähriges Stück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth, frei interpretiert von Stefan Zawilla.

Die Komödie spielt auf einer einfachen Holzbrücke, die, über einen Grenzfluss führend, zwei nicht benannte Staaten miteinander verbindet.

Auf der einen Seite wacht am Brückenende die Grenzerin Johanna Szamek mit ihrer Tochter Eva (oben auf dem Bild gespielt von Paula). Am gegenüberliegenden Ende das sehr attraktive, junge männliche Grenzorgan Konstantin.

Im Mittelpunkt steht Ferdinand Havlicek.

Er wird nach dem Konkurs seiner Drogerie aus dem Staat, in dem er ein halbes Jahrhundert gelebt hat, abgeschoben. Denn in diesem Land erhalten nur die Menschen soziale Leistungen vom Staat, die dort geboren sind. Über die Brücke wird er also in sein Geburtsland zurückgeschickt von der Gendarmin Mrischtzka. Jedoch hat er vergessen, dort die alle fünf Jahre erforderliche Erneuerung der dortigen Staatsbürgerschaft vorzunehmen, sodass er nun nicht einreisen darf.

Er ist gefangen auf der Brücke zwischen den beiden Ländern und muss immer wieder „hin und her“.

Nicht nur Ferdinand ergeht es so, auch in Wirklichkeit geht es unzähligen Menschen immer wieder so wie ihm. Man kann nicht zurück in seine Heimat, aber auch das neue Land möchte einen nicht so richtig aufnehmen, man befindet sich in einer Schwebe und weiß nicht wie es weiter gehen soll.

Mit unserem 19. Stück betrachten wir ein eigentlich sehr ernstes Thema mit einer Didel-Dadel-Dum typischen großen Prise Spaß und Humor. Ab November 2017 bis 2018 geht es für alle Zuschauer „hin und her“.

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